30 Jahre FMO-München Linienflugverbindung feiert Jubiläum
Am 2.Mai 1984 startete pünktlich um 06.40 Uhr erstmalig ein Flugzeug des damaligen Lufthansa-Partners „DLT“ nach München. Heute, auf den Tag genau 30 Jahre später, erfreut sich diese seitdem ununterbrochen beflogene Linienverbindung einer uneingeschränkten Beliebtheit.
Kamen im ersten Betriebsjahr 1984 gerade einmal 7.500 Fluggäste zusammen, waren es 2013 schon mehr als 210.000. Auch das Bedienungsbild hat sich über die Jahre mehrfach verändert von zweimal täglich auf heute viermal pro Tag mit einem modernen 116-sitzigen Jet vom Typ Embraer 195 der Lufthansa.
Die München-Strecke hat an Ihrer Wichtigkeit für die Region und des Flughafens in den drei Jahrzehnten ständig zugenommen und wird von Geschäfts- und Privatreisenden gleichermaßen genutzt. Neben der Attraktivität des Zieles München mit seiner Umgebung, bietet Lufthansa über den Flughafen München hinaus täglich 113 Umsteigeziele, darunter 89 in Europa und 24 weltweit an und macht dieses Ziel auch für unsere Region zum unverzichtbaren Drehkreuz.
skorpion hat geschrieben:Habe diese Nachricht auch gerade in Radio RST gehört. Da wurde auch gesagt, dass LH darüber nachdenke, die Strecke weiter auszubauen
Das war ja zum Sommerflugplan schon geplant, mal sehen wie sich die Zahlen entwickeln.
wie schnell die Zeit vergeht! Flugzeugtyp war übrigens eine J31 von Contactair, die für DLT flog. Mittags ging die Machine dann nach STR. Da hat sich dann auf der STR-Strecke jetzt ein Kreis geschlossen. Ich setze J31 und J32 jetzt mal gleich. Die Auslastung auf der STR-Strecke soll damals bei durchschnittlich 4 Pax gelegen haben. Der kurz danach eingesetze erste hauptamtliche FMO-Geschäftsführer -bis dahin wurde der FMO im Nebenamt geleitet- sorgte dann dafür, dass STR zu gunsten von LGW eingestellt wurde. Mit dieser ersten London-Verbindung tauchte auch erstmalig eine LH-Flugnummer am FMO auf. Ich hoffe, dass ich Euch mit dieser kleinen Geschichtsstunde nicht zu sehr gelangweilt habe.
doppeldecker hat geschrieben:FMO-Geschäftsführer -bis dahin wurde der FMO im Nebenamt geleitet- sorgte dann dafür, dass STR zu gunsten von LGW eingestellt wurde.
Ich denke auch 1984 lag so eine Entscheidung maßgeblich bei der Airline und nicht beim Flughafen, trotzdem danke für deine Ausführungen.
Eine Lufthansa-Flugplanerin spricht von 75% bis 80% Auslastung und dass die Verbindung von sehr vielen Geschäftsreisenden genutzt werde. Es gebe die Möglichkeit, in Zukunft größeres Fluggerät auf der Strecke (Airbus) einzusetzen - der FMO sei auf der "Positiv-Watchlist".