Ryanair ab FMO




Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon toennemann » 24. Feb 2013, 19:33

ich lese seit Jahren hier im Forum,habe mich aber bis jetzt noch nie geaeußert.Jetzt muß ich aber sagen, daß mir die
Aussagen des El Paso dermaßen auf den Geist gehen,daß mir der Kragenplatzt.
Lest doch mal seine alten Post nach, dann stellt sich heraus wie sich dieser User alles schlecht redet bis hin
zur üblen Nachrede.
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von Anzeige » 24. Feb 2013, 19:33

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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon B777 » 24. Feb 2013, 19:42

toennemann hat geschrieben:ich lese seit Jahren hier im Forum,habe mich aber bis jetzt noch nie geaeußert.Jetzt muß ich aber sagen, daß mir die
Aussagen des El Paso dermaßen auf den Geist gehen,daß mir der Kragenplatzt.
Lest doch mal seine alten Post nach, dann stellt sich heraus wie sich dieser User alles schlecht redet bis hin
zur üblen Nachrede.



Sorry, aber ich denke, dass wir schon ein Auge drauf werfen, ob die Diskussion oberhalb der Gürtellinien bleibt und ob üble Nachrede besteht.

Sicherlich vertritt elpasotx meist einen "eher negativen Ausblick" - aber alle Meinungen sind geduldet, sofern sie sachlich sind. Und wenn das deiner Meinung nach nicht der Fall ist dann belege mir das bitte konkret.
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon elpasotx1 » 24. Feb 2013, 19:43

Erstens rede ich nichts schlecht, sondern vertrete lediglich meine Meinung die oftmals den FMO betreffend Realität wurde (Jetisfaction..OLT..FMO-Situation..) und Zweitens setzte ich bei kritischen rüberkommenden Äusserungen zumeist ein ganz unmissverständliches "meiner persönlichen Meinung nach" davor.
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon Faro2 » 24. Feb 2013, 19:43

toennemann hat geschrieben:ich lese seit Jahren hier im Forum,habe mich aber bis jetzt noch nie geaeußert.Jetzt muß ich aber sagen, daß mir die
Aussagen des El Paso dermaßen auf den Geist gehen,daß mir der Kragenplatzt.
Lest doch mal seine alten Post nach, dann stellt sich heraus wie sich dieser User alles schlecht redet bis hin
zur üblen Nachrede.


Ich kann deinen Unmut durchaus nachvollziehen. Mittlerweile stelle ich mir auch die Frage, ob es für dich, elpasotx1 überhaupt eine (realistische) Entwicklungsmöglichkeit für den FMO gibt, der du Erfolg einräumen würdest oder willst!? Oder ist für dich jede Entwicklung von vornherein kritikwürdig, eagl wie und was? Man könnte ja fast den Eindruck haben, es gibt für dich aus Prinzip keine positiven Entwicklungsmöglichkeiten für den FMO, außer man würde den Airport gleich dichtmachen (jetzt überspitzt ausgedrückt). :(
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon elpasotx1 » 24. Feb 2013, 19:49

Meine Beiträge haben sich hauptsächlich auf Jetisfaction, der OLT-Express und zuletzt auf Ryanair bezogen. Der aufmerksame Leser wird erkennen, meine Meinungen dazu hatten sich bewahrheitet. Wäre eine Air France geblieben, oder aber eine Turkish oder Vueling zum FMO gekommen, hätten meine Beiträge ganz sicherlich anders geklungen.
Man kann dieses Forum natürlich auch mit "schweigen" füllen, aber nun denn!
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon Faro2 » 24. Feb 2013, 20:43

Ryanair ist noch nicht einmal gestartet, Jetisfaction war eine Totgeburt und OLT- Express hätte durchaus klappen können, Schuld daran war nicht allein die Situation am FMO, MUC lief gut. Aber du hast die eigentliche Frage noch nicht beantwortet: Wo siehst du denn die Entwicklungsmöglichkeiten des FMO? Die Konkurrenzsituation zu PAD, DTM, DUS u.a. bleibt ja weiter bestehen, also was soll denn gemacht werden (können), was deiner Meinung nach Erfolg versprechend ist? Gut, die Ryanairrouten vom FMO mögen verwundern, weil sie auch von benachbarten Airports angeboten werden, aber von welchen Basen aus sollten sie denn zum FMO fliegen? Wenn sollte sich der FMO überhaupt "an Land ziehen", der Erfolg haben wird?
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon elpasotx1 » 24. Feb 2013, 21:55

Zunächst einmal, "Faro2", Jetisfaction und OLT-Express waren damals auch noch nicht einmal gestartet..
Was den FMO und seine Entwicklungsmöglichkeiten betrifft, gibt es Leute, die werden dafür hoch bezahlt um das auszuerarbeiten und am Ende positiv in Realisation zu bringen. Ich dagegen beschäftige mich auf privater Basis und das seit nun schon über 35 Jahren mit der Luftfahrt und insbesondere dem FMO.
Meiner persönlichen Meinung nach fehlt es an der jetzigen FMO-Führung an Kraft um in der heutigen Verkehrsfliegerei Entscheidungen mit Mut zum Selbstmut zu erkennen und mit Erfolg auch beim FMO-Vorstand durchzusetzen. Will heissen, dem FMO fehlt es an frischen Wind in der Führungsebene.
Ich spreche dabei nicht nur von Verkehrszahlen. Da verhandelt man z.B. viele viele Jahre mit Hotelgruppen bzw. dessen Partnern und schafft es dennoch nicht über die Jahre so ein Projekt zu realisieren. In BRE, NUE, DRS und selbst FDH (welches ein Ibis hat und ein Holiday Inn bekommt!) werden im Vergleich zum FMO solche Projekte in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft. Am FMO offenbar "totverhandelt" und das, obwohl damals in Bezug auf Anzahl Airlines-Crews und Höhe des FMO Passagieraufkommens, grosser Bedarf bestand. Man war hier schliesslich nicht SCN oder ERF!
Ein "totverhandeln" sehe ich persönlich auch durch den FMO bei den Airlines. Wenn eine TK an die Türe klopft, muss man als Airport alles dafür tun, um diese zum Platze zu bekommen. Umsonst hatten die nicht in DTM, FMO und BRE angefragt. Meiner Meinung nach scheiterte das für den FMO an dem Verhandlungsgeschick. (Meiner Meinung nach!) Vueling expandiert immens in Deutschland, geht aber anstelle dem FMO nach DTM.
Wer in der heutigen schwer umkämpften Wirtschaft auf seinem Sessel überleben will, muss dafür kämpfen und Erfolge vorbringen. Schafft er es nicht, muss ausgetauscht werden. Kling simpel, aber auf Dauer führt da kein Weg dran vorbei. Es sei denn, man kann mit dem Rückgang leben.
Für den FMO denke ich nicht, er kann mit der jetzigen Situation auf Dauer im gleichen Maße wie jetzt Bestand haben. Ich bin sicher, die Gesellschafter und nicht zuletzt der Druck durch die Presse werden den Weg zum Führungswechsel in absehbarer Zeit ebnen.
Dieses ist meine persönliche Meinung!
Um dieses Posting nicht Ryanair unbenannt zu lassen, vielleicht meinte "O'leary" in DTM ja auch, das DTM der Ryanair hinterherläuft und in Münster dem FMO hinterherlaufen muss...
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon Boeing 727 » 25. Feb 2013, 08:16

Naja mit frischem Wind in der Führungsetage meinst du wohl eher viel Geld in die Hand nehmen und die Airlines "kaufen". Schau dich doch mal um bei den kleineren Airports. Wer sich gegenüber den Airlines prostituiert und finanzielle Risiken bereit ist abzudecken, die eigentlich bei den Airlines liegen, der gewinnt, egal wie frisch der Wind in der Führungsetage ist. Selbst wenn diese ausgetauscht würde, müsste die neue viel Geld in die Hand nehmen was sie nicht hat. Gute Ideen, egal bei welchem Top-Manager scheinen im Luftverkehr heute nicht mehr auszureichen. Dortmund macht das perfekt und der Chef dort ist der King. Ryanair findet Dortmund toll, O`Leary knutscht Bunk medienwirksam ab - ja, ja, wessen Brot ich ess´dessen Lied ich sing. Der Dortmunder Steuerzahler wird ebenfalls begeistert sein. Also was meinst du mit frischem Wind, den Steuerzahler belasten zu Gunsten neuer Flugverbindungen? Meinst du das mit einem neuen Führungsteam ohne frisches Geld plötzlich blühende Landschaften am FMO entstehen?
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon Faro2 » 25. Feb 2013, 15:12

ich glaube auch nicht daran, dass mit einer neuen Führung gleich ein blühender Airport entstehen würde. Das wäre m. E. zu einfach gedacht. Es gab ja auch schon eine Vielzahl von Verbindungen zu europäischen Drehkreuzen - wie z.B. mit AF nach Paris - und die wurden wieder eingestellt. Das wird man einem Management des FMO wohl nicht als Fehler anlasten können. Dass vielleicht nicht immer mit dem nötigen Geschick und Gespür verhandelt worden ist, mag sein, kann ich persönlich aber nicht beurteilen, ich war ja nicht dabei. Greifbare Ergebnisse hat es oft nicht gegeben. Den Verlust vieler Touristik-Strecken finde ich ebenso bedenklich, da wäre sicherlich auch vom FMO aus ein großer Bedarf da. Deinen Unmut in diesem Punkt kann ich in deiner (@elasotx1) Argumentation nachvollziehen. Aber nun hat man mit Ryanair einen "großen Fisch an Land gezogen" und da ist die Chance auf eine Trendwende gegeben. Letztlich wird man sich früher oder später aber der Diskussion stellen müssen, ob wir nicht doch eine zu hohe Airportdichte haben, so dass wirtschaftlicher Aufschwung oder gar ein wirtschaftlicher Betrieb an einem Airport nur machbar ist, wenn benachbarte schließen. Ob Ryanair hier ausloten will/wird, ob DTM oder FMO besser läuft, kann sein oder auch nicht. Der FMO hätte wohl die besseren Rahmenbedingungen (z.B. keine zeitlichen Flugbeschränkungen), der DTM wohl das bessere Einzugsgebiet. Trotzdem: Ryanair ist ein wichtiger Baustein für eine Kehrtwende am FMO, nicht mehr aber auch nicht weniger. Das zumindest sollte man positiv kommunizieren!
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Re: Ryanair ab FMO

Beitragvon Excelsior » 25. Feb 2013, 15:15

Hallo!

Ich habe mich ja länger nicht mehr geäußert hier, muss mich heute aber mal wieder einklinken. Eine Formulierung wie "Wer sich gegenüber den Airlines prostituiert und finanzielle Risiken bereit ist abzudecken, die eigentlich bei den Airlines liegen, der gewinnt, egal wie frisch der Wind in der Führungsetage ist." scheint mir, lieber Boeing 727, aus einem Zeitalter zu stammen, als dieser Flugzeugtyp noch ein häufig gesehener Gast am FMO war. Gerade als Sekundär- (oder besser Tertiär-?) Flughafen ist es heutzutage eine absolute Notwendigkeit, sich bei den Airlines durch Marketingmaßnahmen beliebt zu machen oder meinetwegen auch zu "prostituieren" (nicht gerade die professionellste Formulierung, aber letztlich sagt sie das gleiche). So wie Du es darstellst kann man denken, wenn man in Heathrow arbeitet, nicht aber in Greven!

Sollte die GF des Flughafens tatsächlich eine derart arrogante Denkweise vertreten, dann wäre es in der Tat höchste Zeit für einen Wechsel!

Nebenbei, letzten Freitag bin ich (auf der Durchreise) nach knapp zehn Jahren mal wieder am FMO gewesen und traute meinen Augen kaum. Der neue Zubringer ist toll geworden, allein, mir ist dort kein einziges Auto begegnet! Im Terminal war die Situation kaum anders, 8-10 Fluggäste verloren sich dort, der Rest war mehr oder minder gelangweiltes Personal. Sowas habe ich zuletzt in den frühen 90ern gesehen, damals beschränkte sich der FMO allerdings auf das heutige GA-Terminal... Ein echtes Trauerspiel!
Mit besten Grüßen aus Hamburg

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