Danke für den Hinweis, dann ist man dieses Mal früher dran mit der Veröffentlichung als sonst.
Ich versuche mal, einen groben, zusammenfassenden Überblick zu geben. Alle Geldbeträge im Folgenden sind gerundet.
Insgesamt wird betont, dass sich der starke Verkehrszuwachs 2017 enorm positiv auf die Erlöse ausgewirkt hat. Zusätzlich bewirkt die fortlaufende Entschuldung positive Effekte.
Der Umsatz des FMO-Konzerns ist von 20,10 Mio. € in 2016 auf 24,21 Mio. € in 2017 gestiegen. Interessant ist auch die Entwicklung des EBITDA als Kennzahl für den operativen Bereich, wo man nach dem Entschuldungsprogramm bekanntlich wieder ein Plus erreichen möchte:
2015: -4,79 Mio. €
2016: -2,70 Mio. €
2017: -1,33 Mio. €
Für 2018 wird ein EBITDA von -1,0 Mio. € prognostiziert, allerdings ist zum Prognosezeitpunkt noch von einem leichten Verkehrsrückgang für 2018 ausgegangen worden, das könnte angesichts des tatsächlichen Verlaufs des Jahres womöglich also sogar besser ausfallen.
Aufgeschlüsselt werden auch die Ergebnisse der Konzerntöchter, auch dort konnten signifikante Verbesserungen erreicht werden. Die FMO Security Services GmbH konnte ihren Verlust von -1,2 Mio.€ auf -0,44 Mio. € reduzieren. Die anderen Töchter machen Gewinne, die FMO Airport Services GmbH sogar erstmals seit 2010. Wohl auch ein Ergebnis der Verkehrssteigerung: Die FMO Parking Services GmbH hat einen deutlich gesteigerten Gewinn von 2,34 Mio. € ausgewiesen (Vorjahr: 1,45 Mio. €).
Ich bin kein Diplom-Betriebswirt, aber für mich sieht es so aus, als sei man auch betriebswirtschaftlich prinzipiell auf dem richtigen Weg, wenn auch noch nicht am Ziel. Die Verbesserungen und Tendenzen sind aber eindeutig positiv.
Noch ein Schwenk zur Politik von neulich: Wie die von den Grünen angesichts dieses Jahresabschlusses mit deutlich steigenden Erlösen, Gewinnen bei den Töchtern und der EBITDA-Entwicklung auf die Idee bzw. den Vorwurf gekommen sind, man habe sich zur Steigerung der Verkehrszahlen lediglich LCC-Verkehr eingekauft, erschließt sich mir nicht im Geringsten?!?
